Unsere Bayerntour - Rauhnacht.bayern
Bayrisches Rauhnachtsbrauchtum

Gastautor Gerhard Besenhard aus Burglengenfeld

Wandern ist seine Berufung, über regionale Merkmale und Tradition berichtet er aus purer Begeisterung: der Gerhard Besenhard aus Burglengenfeld. Auf seinen herrlichen Wanderungen die er gemeinsam mit seiner Frau anbietet, erfährt ein jeder viel Interessantes aus dem wunderschönen Städtedreieck in der Oberpfalz. Für Rauhnacht.bayern steht er seit Beginn des Projekts  für Fragen jederzeit zur Verfügung, in ihm wurde ein reger Förderer für den Erhalt von Brauchtum und Tradition gefunden. Mittlerweile hat Gerhard Besenhard seine zahlreichen Wandertouren und Tipps auch in einem sehr informativen Wanderführer niedergeschrieben, welcher direkt über ihn bezogen werden kann. Unterwegs zwischen Regenstauf und Nittenau- bildreich, mit sehr vielen sympathischen Ratschlägen kann man sich selbst auf Schusters Rappen begeben. Oder aber man bucht eine seiner herrlichen geführten Erlebniswandertouren, welche zu jeder Jahreszeit bei Groß und Klein auf Begeisterung stoßen. Weitere Infos zum Gastautor Gerhard Besenhard finden Sie auf seiner Webseite, dort können Sie auch direkt mit ihm Kontakt aufnehmen und sein herrliches Buch erwerben.  Bilderquelle: Gerhard Besenhard

Kontakt zu Gerhard Besenhard: www.juratours.de

Buchautor Sepp Probst

Das in unseren dichten, bayrischen Wäldern so manches Geheimnis ruht und sich vieles zugetragen hat- daran glauben wir doch alle. Haben uns doch bereits die eigenen Großeltern so manche Legende erzählt und uns damit auch a wengerl das Fürchten gelehrt. Noch heute sitzt einem an bestimmten Orten die Furcht im Nacken. Denn so manche Stelle in Bayern ist wahrlich mit furchtbaren Sagen umwoben. Ob weiße Frau, Wassergeister oder auch die alte Mahr- Heimatforscher Sepp Probst aus Regen kennt sie alle. Denn auch er ist mit den Sagen und Mythen des Bayrischen Waldes aufgewachsen und beschäftigt sich nun seit mehr als 6 Jahren intensiv mit ihnen.

Was zunächst mit dem Vorhaben begann, den eigenen Kindern alte Brauchtümer und Sagen mitzugeben und diese schriftlich festzuhalten, hat eines Tages ein wunderbares Eigenleben entwickelt. Denn seine mittlerweile 5 veröffentlichten Bücher begeistern Generationen. Sie sind eine wahre Fundgrube an Sagen und Mythen und informieren nicht nur. Sondern vielmehr laden sie ein zum Entdecken, zum Erkunden der eigenen Heimat. Geschichten und Sagen werden durch die Erzählungen von Sepp Probst lebendig und faszinieren schlichtweg den Leser. Eine Kunst, die nur wenige Autoren beherrschen, die aber wichtig ist um Brauchtum am Leben zu erhalten. Denn nur was uns begeistert, findet den Weg in die Zukunft.

Entsprechend mitreißend sind auch die Vorträge vom sympathischen Heimatforscher, zu denen er regelmäßig einlädt und für die man ihn auch buchen kann. Abwechslungsreich spannend erzählt er hier von seinen Erfahrungen und entführt die Zuhörer auf eine Reise der Wahrnehmung. Denn noch heute gibt es gerade im Bayrischen Wald viele Orte und Stellen, welche die vielseitige Sagenwelt bekräftigen und zeigen, dass nicht alles nur ein Mythos ist. So mancher Platz, so manches Relikt ist ein lebendiger Zeitzeuge erlebter Geschichte, den ein jeder mit aufmerksamen Blick erkennen kann.

Unser Tipp: Die Bücher von Sepp Probst sind übrigens nicht nur im Handel erhältlich. Sondern alle Werke können auch direkt beim Autor bezogen werden. Sein neuestes Buch, dass auch in die Rauhnächte entführt erscheint am 8. Oktober 2016 und stimmt herrlich auf die nahende Zeit der wilden Jagd und ihre Mythen ein. Wir freuen uns darauf.

Titel der Bücher:

  • Zwischen Geißkopf und Arber
  • Zwischen Lusen und Osser
  • Zwischen Rachel und Kaitersberg
  • Zwischen Dreisessel und Hohenbogen
  • Mystischer Bayerischer Wald
  • Rauhnächte im Bayerischen Wald
  • 2017 OKtober: Erscheinung Woid Mythen

 

 

Unterstützer Woid Woife

Es gehört sich viel dazu, heute bewusst anders zu sein. Nicht dem Geld und dem Wohlstand hinterher zu jagen. Sich einfach nichts darum zu scheren, was andere denken oder reden, sondern einfach mal bewusst zu sagen: "ja i bin zufrieden mit dem was ich habe!" Einfach mit vorhandenem zu leben, zu schätzen was man besitzt. Und stets das zu tun, was man für richtig hält und dem Herz zu folgen. Ein solcher Mensch, der sich all das traut ist der Woid Woife. Ein bayrisches Urgestein, ein Waldmensch wie er leibt und lebt. Und für uns ein Mensch, der für den Erhalt von Brauchtümern und Traditionen ungemein wichtig ist.

Vertraut mit den Eigenheiten der Region, den alten Traditionen aber vor allem verbunden mit der Natur, seiner Heimat ist der Woid Woife jemand, den man einfach kennen muss. Denn sein Dahoam ist auch unser Zuhause, um das uns Bayern viele beneiden das wir selbst aber so manches Mal gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Viel zu selten sind die Momente in denen wir uns einfach mal in den Wald aufmachen, uns a' stilles Platzerl suchen und uns ganz den Geräuschen der Natur hingeben. Viel zu selten atmen wir den Duft von Tannen und Fichten ein, entdecken die Zeitzeugen der Natur. Vieles was uns "vor der eigenen Haustür" begegnet, ist ein Teil unseres Brauchtums und untermauert auch die zahlreichen Sagen und Mythen Bayerns.

Unser Woid Woife, ist für so manche ein zweiter Mühlhiasl, auch wenn er selbst dem Übersinnlichen kritisch gegenüber steht. Denn vieles was für ein Phänomen gehalten wird, ist eigentlich nur eine Reaktion, eine Handlung die auf der bewussten Wahrnehmung beruht. Zeit und Ruhe- das ist das große Geheimnis, mit dem sich vieles erklären lässt. Auch seine ihm nachgesagte Gabe mit Tieren zu kommunizieren, beruht auf diesem vermeintlichen Phänomen. "A bisserl mehr liab zu sich selbst, zu den Mitmenschen und zu der Natur sein und Ruhen ausstrahlen" - das ist eine Kunst, die jeder lernen kann und die eigentlich nur eines braucht: ein aufgeschlossenes Herz und den Willen, sich auf das zu konzentrieren, an dem zu erfreuen was man schon seit jeher hat.

Für uns von der Rauhnacht.Bayern ist der Woid Woife ein Mensch, den man ruhigen Gewissens als bayrisches Urgestein bezeichnen kann. Mehr von dieser Sorte und keiner bräuchte sich mehr Gedanken um unser Dahoam, unser Brauchtum und unsere Natur machen. Es ist uns eine Ehre, Dich zu kennen! Kleiner Tipp: ab dem 01.06.2016 ist im Rathaus Bodenmais eine fantastische Bildausstellung vom Woid Woife zu bewundern.